Diese ONLINE-AUSSTELLUNG
anlässlich des Internationalen Tages zum Gedenken
an die Opfer des Holocausts zeigt einen Teil der Gesamtausstellung.

Die Ausstellung wurde erstmal vom 8. Februar bis 25. März im
Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes

(DÖW) gezeigt. Fortsetztung voraussichtlich 19. Mai bis 3. September.

Info zum Gedenkprojekt

Nur mit Anmeldung office@doew.at

Die Seite gedenkt vor allem Dr. Selma Steinmetz
und ihrem Partner Oskar Grossmann (Opfer des Nationalsozialismus).

Dr. Selma Steinmetz; Q.: Georg Herrnstadt

Selma Steinmetz

1907 Wien, Ö-U./1979 Wien

Germanistin, Privatlehrerin, schloss sich dem KP Widerstand in Frankreich an, Bibliothekarin, Pionierin des DÖWs (Aufbau der Bibliothek) und Autorin der Broschüre Österreichs Zigeuner im NS-Staat, Aktivistin f. Amnesty International und der Österreichischen Liga für Menschenrechte.

Im Kampf gegen den Faschismus erlitt sie in Frankreich schwerste Folterungen, und ihr Partner Oskar Grossmann verlor dabei auf ungeklärte Weise sein Leben.

Ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu Widerstand und Verfolgung fanden große Anerkennung, wobei es ihr nicht zuletzt ein Anliegen war, vom Nationalsozialismus verfolgte, vertriebene und ermordete österreichische SchriftstellerInnen vor dem Vergessen zu bewahren.

 

Berthe Tardos

geb.
Bertha Steinmetz
1909 Wien, Ö-U./1997 Wien

Sie wurde zumeist Berthe gerufen, war bereits 1933 eine kommunistische Widerstandskämpferin in Österreich, ging Mitte der 1930er Jahre in die Tschechoslowakei ins Exil und 1937 nach Frankreich. Nach dem Krieg arbeitete sie in Budapest als Produzentin eines deutschsprachigen Radioprogramms (wöchentlich ausgestrahlt in das angrenzende Österreich) und nach ihrer Heimkehr in einer chemischen Fabrik als Sekretärin.

Berthes Tochter Anne Tardos
lebt seit 1966 in NYC
(Sprachkünstlerin und Autorin).




Berthe Tados, geb. Steinmetz; Q.: Anne Tardos



Gundl Herrnstadt, geb. Steinmetz;
Q.: Georg Herrnstadt

 

Gisela 'Gundl' Herrnstadt

geb. Steinmetz

1916 Wien, Ö-U./1998 Wien

Schneiderin, Autorin, Lehrerin, Literaturbegeisterte,
kommunistische Widerstandskämpferin.

1935 Emigration nach Paris, dort Ausbildung zur Krankenschwester.
Ab 1937 im Spanischen Bürgerkrieg, Arbeit u.a. in der Zentralapotheke Albacete. Ab Mai 1940 in Brüssel, aktiv im Widerstand gegen die deutschen Besatzer;
Organisation der “Mädel-Arbeit" in Belgien.

Nach dem Krieg Mitarbeiterin des Zentralen Kulturreferats der USIA. Kanzleileiterin einer Rechtsanwaltskanzlei. Literarische Übersetzerin in Wien. Mitarbeiterin und Autorin des DÖW Buches Österreicher im Exil, Belgien 1938-1945.
Mutter von Mara Herrnstadt (Fotografin, Theatermitarbeiterin) und Georg Herrnstadt (u.a. Mitbegründer der Musikgruppe “Schmetterlinge”).



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